04.05.2011
Wie das diesjährige Sommerloch zu stopfen ist brauchen sich regionale Medien derzeit wahrlich keine Sorgen machen: Der dritte Tag der deutschen Zukunft steht nämlich vor der Tür. Dieses Mal findet er in Braunschweig statt. Hinsichtlich der Gegenproteste scheint derweil nix zu nebensächlich, nix zu unbedeutend und nix zu lächerlich, um es nicht schön in einem Artikel zu verpacken.
Die jüngste Journaille: „Grüne Jugend will Bunt statt Braun“. Die Braunschweiger Zeitung berichtet in diesem Artikel über die Grüne Jugend BS und ihre revolutionistische Protestaktion, mit der sie ein Zeichen gegen Rechts gesetzt hat. Mit anderen Worten, am Samstagmittag haben 9-10 pubertierende Jugendliche den Domplatz mit bunter Kreide bekritzelt. Daraus entstanden dann solch geistreiche Ergüsse wie “Nazis haben doofe Ohren”. Selbst für ein müdes Lächeln hat es irgendwie nicht gereicht und eigentlich ist das Ganze nicht mal eine Randnotiz wert. Weitaus interessanter sind da schon die Hintergründe der “grünen” Gegenproteste und welchen Weg die “Grüne Jugend Braunschweig” dabei eingeschlagen hat.
Schauen wir uns doch mal den Dachverband “Bündnis gegen Rechts Braunschweig” etwas genauer an. In diesem Bündnis suchen Gruppen und Organisationen, wie die grüne Jugend Braunschweig, der DGB Braunschweig, die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) und die regionalen Kreisverbände von Grünen und Linken offen den Schulterschluss mit extremistischen und verfassungsfeindlichen Organisationen. So befinden sich auf der Unterstützerliste neben den bereits genannten Gruppen auch linksextremistische Organisationen wie die Antifa-Gruppe-Braunschweig (AGB), die Jugend-Antifa-Aktion (JAA) und die Deutsche Kommunistische Partei Braunschweig (DKP), welche allesamt unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. Auf dem Internetblog des “Bündnis gegen Rechts” wird unter anderem auch ein sog. “streetart-blog” beworben, welcher sich ebenfalls gegen den geplanten “Tag der deutschen Zukunft” richtet. Jene belassen es allerdings nicht bei harmlosen Kreidemalereien, sondern präferieren Vandalismus und Beschädigung von privatem Eigentum als Aktionsform.
Hier zeigt sich wieder einmal deutlich das heuchlerische Rechts- und Gerechtigkeitsverständnis etablierter Parteien und Gewerkschaften. Im Kampf gegen „Rechts“, nicht einmal explizit Neonazis, scheint es keine Tabus zu geben. Schulterschlüsse mit radikalen Gruppierungen werden da nicht gescheut, auch wenn diese Gewalt als legitimes Mittel zur sozialen und politischen Auseinandersetzung erachten und diese auch exzessiv gegen Jeden und Alles einsetzten der ihren gleichmacherischen Fantastereien etwas entgegenzusetzen hat.
Quelle: Infoportal Wolfenbüttel/ Salzgitter
Wir verweisen nochmal auf den Schmierfinken : Der nervige Vogel
Twitter: folgt noch
Demonstration
Wann? 2.Juni 2012
Wo? Hamburg
Uhrzeit? 12.00 Uhr
Rechtslage
(16.05.2012) Klage gegen stationäre Kundgebung eingereicht