05.05.2011
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Braunschweiger Presse lässt Katze aus dem Sack
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Am vergangenen Mittwoch konnte man in dem kostenlosen Nachrichtenblatt „neue Braunschweiger“ ein Interview über den Tag der deutschen Zukunft lesen. Der Gesprächspartner der fragenden Redakteurin Martina Jurk kam vom Bündnis gegen Rechts. Es geht um Neonazis die militant und extrem gefährlich sind,und so weiter und sofort. Das übliche „bla bla“ was aufkommt, wenn es um die nationale Opposition geht. Es gibt also nichts Neues in der Braunschweiger Medienwelt. Eigentlich müssten wir dieses Interview gar nicht erwähnen, wenn es diesen ominösen Gesprächspartner vom Hetzbündnis nicht geben würde: M. Katze. Wer ist denn M. Katze? Die Redaktion gibt nur an, daß ihr der Gesprächspartner mit dem netten Namen „Katze“ bekannt ist.
Wir sind verwirrt: welche Funktion hat die Katze innerhalb des Bündnis gegen Rechts? Welche Qualifikation hat die Katze, dass das Bündnis gegen Rechts sie als Interviewpartner der regionalen Presse zur Verfügung stellt. Es gibt doch so viele Gutmenschen die sich darum reißen ihren Namen im Kampf gegen Rechts herzugeben, um als couragierter Bürger zu gelten. Warum sagt die Katze nicht wie sie heißt? Vielleicht ist die Katze ja auch ein Kater? Wofür steht das M.? Oder die Redakteurin hat eine Katze? Die heißt vielleicht Mausi (das erklärt das M.) und diente als Gesprächspartner? Und die Antworten sind vielleicht ausgedacht? Immerhin enthalten die Antworten nichts Neues.
Ziemlich unsouverän für die „neue Braunschweiger“ . Die Kollegen der anderen Zeitungen reden ja nur vom „Bündnis Bunt stoppt Braun“, welche ganz viele namentlichen Vertreter hat. Vielleicht hatte einfach keiner die Zeit mit der Redakteurin zu sprechen? Wir wissen es nicht. Vielleicht klären uns Herr Hund und Frau Vogel in der nächsten Ausgabe einfach mal auf, was es mit dem Katzengejammer auf sich hat. Wir sind gespannt.